Drei Tage lang wird Katalonien zum Abenteuergebiet. Es gibt keine markierten Routen, keine garantierten Pausen und keinen Spielraum für Fehler. Nur Straße, Berge… und Entschlossenheit.
Am 24., 25. und 26. April kehrte eine der anspruchsvollsten Herausforderungen des Kalenders zurück: die 100 Colls. Ein Wettbewerb, der weit über das Sammeln von Kilometern hinausgeht. Hier gestaltet jeder Fahrer sein eigenes Schicksal, wählt seine Pässe und stellt sich dem Unbekannten mit nur einem Ziel: weiter zu kommen als alle anderen, bevor die Zeit abläuft.
Während dieser Zeit müssen die Teilnehmer ihre eigene Route planen, abgelegene Orte entdecken und mit allen möglichen unvorhergesehenen Situationen umgehen, wodurch das Erlebnis zu einem echten Abenteuer auf zwei Rädern wird.
Und für Carles Burriel —besser bekannt als „Polvorilla“—, Puig-Tester und mittlerweile ein unverzichtbarer Teil des Teams, war es nicht anders. Er entschied sich, die Herausforderung kompromisslos anzunehmen. Der Start ist völlig frei: Jeder Fahrer entscheidet selbst, wann und wo er beginnt. Die einzige Voraussetzung ist eine gute Planung der zu fahrenden Pässe, da jeder einzelne Punkte bringt, sowie die Ankunft vor 13:00 Uhr am Sonntag in Món Sant Benet, dem Zielort der Abschlusszeremonie.
Am Freitag um 13:00 Uhr begann sein Abenteuer. Erste Kilometer, erste Entscheidungen, erste Eindrücke. Um 21:00 Uhr kehrte er nach Hause zurück. Das war kein Aufgeben: Es war eine taktische Pause. Denn hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Ausdauer.
Am Samstag begann der ernsthafte Teil.
Auf seiner BMW R1300GS absolvierte er einen Marathon-Tag von 7:00 bis 21:00 Uhr mit kaum Pausen, abgesehen vom Tanken und dem Verzehr von Energieriegeln.
Die Strecke verlief nicht ohne Zwischenfälle. Unter anderem traf er auf eine Fahrerin, die nach einem Sturz mit ihrer Yamaha Ténéré allein mitten in den Bergen zurückgeblieben war. Carles entschied sich, sie zu begleiten und ihr zu helfen, wobei sie mehrere Offroad-Abschnitte gemeinsam fuhren. „Die Magie der 100 Colls“, wie er selbst sagt.
Die Herausforderung habe ihn fasziniert: sowohl wegen der ständigen Notwendigkeit zur Organisation als auch wegen des Umgangs mit Rückschlägen wie schlechtem Wetter. Auch das Wetter kannte keine Gnade. In den französischen Pässen verwandelte ein Sturm die Strecke in eine echte Herausforderung. Wasser, Wind, Schlamm. Extrembedingungen, bei denen jedes Detail zählt. Die Ausstattung machte den Unterschied: Puig-Deflektoren, die den Wind ablenkten, der Kotflügel und die unteren Schutzteile verhinderten, dass der Schlamm alles bedeckte. Weiterzufahren war keine Option… es war die einzige Möglichkeit.
Der Sonntag war wahrscheinlich der härteste Tag. Er startete um 7:00 Uhr morgens mit dem zusätzlichen Druck des Kontrollsystems der Organisation, das 13:00 Uhr als Zeitlimit festlegt. Nur wenige Stunden vor dem Ziel und mit dem Bedarf, weitere Punkte zu sammeln, um den begehrten goldenen 100-Colls-Pin zu erhalten, entschied sich Carles, Richtung Tarragona zu fahren, um sein Ziel zu erreichen und einen bemerkenswerten Platz unter den Top 20 zu sichern.
Zweifellos eine extreme Herausforderung, die sowohl Fahrer als auch Motorrad an ihre Grenzen brachte und Carles als großartigen Puig-Tester unter realen Bedingungen bestätigte. Gleichzeitig zeigte sich, dass Puig-Produkte der ideale Begleiter sind, um jede Herausforderung zu meistern.
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